Reinigung des Durchlaufkühlers

Heute war wieder einmal dringend eine Reinigung des Durchlaufkühlers fällig, nachdem durch die beiden Leitungen zuletzt schon vor ca. einer Woche die letzten Tropfen des vorzüglichen Resilience IPAs (#015) und ein paar Gläser des Imperial Stout (#011) flossen. Das Stout ist noch nicht leer, ich habe es aber erst einmal vom Hahn genommen, um es nochmal ein paar Monate zu “vergessen”.

Für die gründliche Reinigung nutze ich ein “Handy” von BeviClean. Das ist im Wesentlichen ein umschaltbares Ventil mit vier Anschlüssen: ein Eingang, der an eine Wasserquelle angeschlossen wird, ein Ausgang zum Abfluss und zwei Arbeitskanäle, die jeweils in Gegenrichtung arbeiten und deren Richtung durch einen Hebel umgedreht werden kann. Im folgenden Video wird dies deutlicher.

Da ich einen zweileitigen Durchlaufkühler habe, schließe ich beide Arbeitsanschlüsse über zwei Reinigungsadapter an die Kühlerausgänge an. Die beiden Eingänge des Kühlers werden einfach kurzgeschlossen.

Zunächst lasse ich kaltes, dann warmes Wasser einige Minuten in beiden Richtungen durch die Anordnung laufen. Dann lege ich einen Kugelschwamm in eine der Handy-Kammern und schicke diese drei- bis viermal hin und her, was hier im Video zu sehen ist:

Anschließend habe ich heute einmal mit einer alkalischen Tablette und einmal mit einer sauren Tablette gereinigt. Dies ist im Video nicht zu sehen. Diese Tabletten werden ebenfalls in eine der Kammern eingelegt. Das Mittel löst sich beim Durchströmen (Achtung: richtige Richtung verwenden, um die Lösung nicht gleich direkt in den Abfluss zu schicken :-)) auf. Wenn ein guter Teil der Lösung im Kühler ist, was man daran erkennt, dass die eingefärbte Lösung (alkalisch: blau, und sauer: rot) am anderen Ende herauskommt, schließt man den Wasserhahn und lässt den Reiniger für ca. 15 Minuten wirken. Anschließend wird gut nachgespült.

Bitte versteht die Nennung dieser BeviClean Reinigung nicht als Werbung. Es ist einfach das Gerät, für das ich mich entschieden hatte. Es gibt noch andere, teils günstigere Geräte, die bestimmt auch gut ihre Arbeit verrichten.

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